Wasserhygiene
Trinkwasserhygieneschulung nach VDI 6023 zur hygienebewußten Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen.
Allgemeines:
Gemeinsam mit der BWT-Wassertechnik GmbH und der Firma domatec GmbH (Technology & Services for Facility and Hygiene) bietet der "Deutschen Fachverband für Luft- und Wasserhygiene e.V." (DFLW e.V.) Ausbildungslehrgänge zum "Hygiene-Berater" an. Inhalt und Umfang der 2-tägigen Schulung richten sich nach der VDI 6023, den DVGW-Arbeitsblättern W 551, W 552 und W 553 und den gesetzlichen Rahmenbedingungen für Trinkwasser.
Referentenpool:
PD-Dr. med. Frank Albert Pitten, Mediziner und Mikrobiologe am Institut für Krankenhaushygiene IKI GbR, Gießen
Dipl.Ing. Robert Priller, Firma domatec GmbH, Sachverständiger für Hygiene in der Trinkwasser- und Raumlufttechnik
Dipl.Ing Willibald Schodorf, Fachausschussvorsitzender "Wasser" des DFLW e.V.
Christian Fischer, Leiter des BWT-Schulungszentrums
Dipl.Ing. Winfried Hackl, Geschäftsführer des Deutschen Fachverbandes für Luft- und Wasserhygiene e.V. (DFLW e.V.)
Dr. Hans Joachim Greunig, Firma Späne GmbH
Seminarleitung: Dipl.Ing. Winfried Hackl
Teilnehmerkreis:
Ingenieure und Techniker der technischen Gebäudeausrüstung, technische Leiter aus Industrie und Mittelstand, Sachverständiger und Fachplaner.
Zum Thema und Inhalt:
Die VDI-Richtlinie 6023 legt den Mindeststandard für die Hygiene in Trinkwasseranlagen fest. In ihr werden nicht nur Anforderungen an Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen formuliert, sondern es werden auch Maßnahmen aufgezeigt, um den hygienisch-einwandfreien Zustand des Lebensmittel Trinkwasser sicherzustellen.
Die neue Trinkwasserverordnung (TrinkwV) verlangt den Stand der Technik anzuwenden, so dass Normen und anerkannte technische Richtlinien (VDI, DVGW, usw.) rechtlich bindend sind. "Hygiene" bedeutet, Krankheiten vorzubeugen bzw. ganz zu verhindern. Eine vernachlässigte Hygiene, die Krankheiten verursacht, hat juristische Konsequenzen für die "Betreiber einer Trinkwasseranlage". Die neue TrinkwV regelt den eindeutigen Verbotscharakter der Abgabe von Trinkwasser, welches nicht den Anforderungen entspricht.
Im Seminar werden Kenntnisse über Hygienevorgaben und Prüfungen vermittelt. Problemzonen (z.B. Warmwasser, Stagnation, usw.) werden in Theorie und Praxis erläutert. Vorgeschriebene Wartungszyklen und -tätigkeiten werden aufgezeigt. Ebenfalls wird über die geltende Verordnungs- und Gesetzeslage informiert. Maßnahmen bei einer eventuellen Kontamination (Basisdesinfektion, betriebs-, bau- und verfahrenstechnische Maßnahmen) werden von Fachleuten aus der Praxis präsentiert. In Vorgriff auf eine neue Prüfrichtlinie des VDI schließt der Lehrgang mit einer schriftlichen Prüfung ab. Die bestandene Prüfung wird vom DFLW e.V. durch Vergabe eines Zertifikates bestätigt. In Vorgriff auf eine neue Prüfrichtlinie des VDI schließt der Lehrgang mit einer schriftlichen Prüfung ab. Die bestandene Prüfung wird vom DFLW e.V. durch Vergabe eines Zertifikates bestätigt.
Der Lehrgang schließt mit einer schriftlichen Prüfung zum Erwerb des VDI-Zertifkats der Kategorie A und B ab. Als Schulungspartner des Verbands Deutscher Ingenieure (VDI) bietet der Deutsche Fachverband für Luft- und Wasserhygiene e.V. (DFLW) Ausbildungslehrgänge der Kategorie A+B nach VDI-Richtlinie 6023 Teil 2 an.

