Aktuelle Informationen des DFLW e.V.

Die ersten Themen und Referenten des 16. Fachsymposiums „Gebäudetechnik und Hygiene“ des DFLW e.V. -23.-24.10.2019 in Kassel

PRESSEINFORMATION

16. Fachsymposium „Gebäudetechnik und Hygiene“ des Deutschen Fachverbandes für Luft- und Wasserhygiene e.V.

Berlin, Mai 2019 – Seit 2004 richtet der Deutsche Fachverband für Luft- und Wasserhygiene e.V. (DFLW) das Fachsymposium für „Gebäudetechnik und Hygiene“ aus. Seither fand die zweitägige Veranstaltung immer im Oktober und immer an einem Donnerstag und Freitag statt.

In diesem Jahr veranstaltet der DFLW e.V. erneut ein Fachsymposium. Doch erstmals an einem Mittwoch und Donnerstag im Oktober. „Trotz der stetig wachsenden Teilnehmerzahlen werden wir in diesem Jahr ein verändertes Konzept anbieten“, berichtet Geschäftsführer Winfried Hackl. „Aus unserer Sicht ist es an der Zeit, das bisher bekannte Konzept zu modernisieren und so für noch mehr Teilnehmer zugänglich zu machen. Wir haben dazu viele Gespräche im Vorstand geführt, Umfragen der Teilnehmer aus den Vorjahren ausgewertet und verschiedene Neukonzeptionen ausgearbeitet. Die Veranstaltungstage auf Mittwoch und Donnerstag zu legen ist dabei nur eine der Änderungen zu den Vorjahren, erklärt Winfried Hackl weiter.

Natürlich gibt es weiterhin viele topaktuelle Vorträge von namhaften Referenten aus den Bereichen der Trinkwasser- und Raumlufthygiene. Doch in diesem Jahr werden die Teilnehmer erstmals nicht alle gemeinsam an allen Vorträgen teilnehmen. Winfried Hackl: „Es wird übergeordnete Beiträge von Referenten geben, aber auch ganz fachspezifische, in denen sich jeweils die Teilnehmer aus der Trinkwasser- und die der Raumlufthygiene getrennt einfinden. Darüber hinaus setzen wir einen noch größeren Schwerpunkt auf die Diskussionsmöglichkeiten unter den Fachleuten. Sie werden die Möglichkeit bekommen, in gezielten Kurzvorträgen aus der Praxis zu berichten und so in den direkten Dialog mit anderen Teilnehmern zu treten. Durch diesen direkten Austausch haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, noch mehr Know-How mitzunehmen, davon sind wir überzeugt.“

Der DFLW e.V. richtet das diesjährige Symposium dieses Mal am 23. und 24. Oktober aus und wird zu Gast in Kassel sein. Folgende Vorträge stehen zum jetzigen Zeitpunkt bereits fest:

Dieter Wurz, Stefan Hartig, Geschäftsführer ESG-Emissionsmesstechnik und Strömungsmechanik, Entwicklung und Anwendung GmbH, Baden-Baden

“Primär-, Sekundär- und Rekondensationstropfen in Nasskühltürmen; Auswirkungen auf die Emission von Mikroorganismen“

Dr. Ralf Kämmerer, Sachverständiger Mikrobiologe, TÜV Rheinland Energy GmbH, Abteilung Gefahrstoffe, Mikrobiologie und Hygiene

„42. BImSchV – Stand der Umsetzung bei Nassabscheidern“

 
Siegfried Hauswirth, Abteilungsleiter Trinkwasserhygiene, Gesundheitsamt Rheinkreis

„Trinkwasserqualität auf Festplätzen“ Erfahrungen im Rhein-KreisNeuss

 

 

 

Dipl.-Ing. Wilkens, Leiter Filterakademie, Camfil GmbH

"Neue Filterqualifizierungen in RLT-Anlagen"

 

 

Rechtsanwalt Thomas Wilrich, Kanzlei Wilrich

„Verantwortlichkeiten und Haftung technischer Führungskräfte“

 

Prof. Bernhard Wolf, Technische Universität München

„Mikroelektronische Sensoren zum Nachweis von Verkeimung und zur Bewertung der Wasserqualität“

 

Weitere Referenten und Vorträge sind vorgesehen und bereits direkt nach der Verpflichtung online einsehbar.

Die Anmeldung ist bereits unter: www.dflw.info/symposium möglich. Dort, oder im direkten Kontakt mit dem DFLW e.V. erhalten Sie weitere aktuelle Informationen zum 16. Fachsymposium für „Gebäudetechnik und Hygiene“ des Fachverbandes.

DFLW e.V. Award 2018 in der Kategorie Trinkwasser ging an PAUL – den intelligenten Hausmeister aus dem Hause ACTAQUA GmbH

PRESSEINFORMATION

DFLW e.V. Award 2018 in der Kategorie Trinkwasser ging an PAUL – den intelligenten Hausmeister aus dem Hause ACTAQUA GmbH

Frankfurt, 14. März 2019 – Am vergangenen Donnerstag fand im Rahmen der ISH in Frankfurt am Main die Award-Verleihung des Deutschen Fachverbands für Luft- und Wasserhygiene e.V. statt.

Bereits zum dritten Mal nutzte der Verband die Bühne der ISH um die Awards in den Kategorien Raumluft und Trinkwasser aus dem Vorjahr zu vergeben. Das Konzept der DFLW-Verantwortlichen, dass durch die Preisverleihung im Rahmen der Messe mehr Interessierte die Möglichkeit haben dieser live beizuwohnen, ging auch in diesem Jahr wieder auf.

 

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DFLW e.V. verleiht Award in der Kategorie Raumluft

PRESSEINFORMATION

DFLW e.V. verleiht Award in der Kategorie Raumluft

Frankfurt, März 2019 – Mit dem DFLW e.V. Award 2018 in der Kategorie Raumluft wurde das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Nord, ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rahmen der diesjährigen ISH in Frankfurt am Main statt und wurde vor großem Publikum durchgeführt.

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Die Vorträge des 15. Fachsymposiums für „Gebäudetechnik und Hygiene“ 2018 in digitaler Form

Sehr geehrte Damen und Herren,

erneut ist es möglich, die Vorträge der Referenten neben der gebundenen Ausgabe auch in digitaler Form zu erhalten. Wenn Sie Interesse an dem Handout auf einem DFLW-Datenstick haben, so können Sie diesen bereits heute bestellen. 

BESTELLSCHEIN

Die Referenten und Vorträge im Rahmen des DFLW e.V. Fachsymposiums 2018

Dr. Stefan Burhenne
Geschäftsführer hydroclean GmbH & Co. KG
Vortragsthema: VDI 6022 Blatt 1 und 6 – Kritisch hinterfragt  in Theorie und Praxis

Prof. Dr. Christian Fieberg
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen – Fachbereich Maschinenbau Gebäudetechnik
Vortragsthema: Energieeffizienz UND Hygiene in der Klimatechnik – Geht das überhaupt?

Dipl.-Ing. (FH) Olaf Heinecke
LTZ – Zentrum für Luft- und Trinkwasserhygiene GmbH,Geschäftsführer
Vortragsthema: Trinkkaltwasser-Zirkulation mit Kühlung – die nachhaltige Lösung zur Einhaltung der geforderten PWC-Temperaturen?

Thomas Herrig
Herrig Rechtsanwälte und Notar
Vortragsthema: Neues zum Thema Trinkwasserhygiene

Prof. Dr. Peter M. Kunz
Bio-Logik-Control, Geschäftsführer
Vortragsthema: „Notfall-Wasserkoffer“ – die Herausforderung, stromlos aus Flusswasser nach Tsunamis trinkbares Wasser herzustellen

Dipl.-Ing. Wolfgang Hentschel
Professor für Luft- und Raumfahrttechnik (i.R.)
Vortragsthema: Legionellen im Kaltwasser

Dr.-Ing. Christoph Kaup
HOWATHERM Klimatechnik GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter
Vortragsthema: Anforderungen an RLT-Geräte und Komponenten aus Sicht der VDI 6022 und DIN EN 16798-3

Dipl.-Ing. (FH) Natascha Rosocha
IfS GmbH für Sachverständige, Bereichsleiterin Projekte, stv. Leiterin Zertifizierung
Vortragsthema: Bestellungsvoraussetzungen für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige nach § 14 der 42.BImSchV

Umsetzung der Verdunstungskühlanlagenverordnung 42. BlmSchV mit neuen Hygienekonzepten

Umsetzung der Verdunstungskühlanlagenverordnung 42. BlmSchV mit neuen Hygienekonzepten

Das Wassersicherheitskonzept für Verdunstungskühltürme – ein Hygieneplus für Betreiber und Nutzer von Gebäuden.

Am 19. August 2017 ist die „Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV)“ in Kraft getreten. Verdunstungskühltürme unterliegen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht. Betreiber solcher Anlagen sind zur Meldung, Überprüfung und offenen Betriebsdokumentation inkl. einer Anlagen- und Verfahrens-Gefährdungsbeurteilung verpflichtet.

Legionellen, die aus der Umwelt in technische Wassersysteme gelangen können, werden erneut als Gefahr erkannt. Dies zeigt die neue Verordnung, deren Ziel es ist, durch verpflichtende Vorgaben die Bildung hoher Legionellenkonzentrationen in Verdunstungskühltürmen (VK-Anlagen) zu verhindern und gesundheitliche Risiken in deren Umgebung zu vermeiden.

Hierzu werden Referenz-, Prüf- und Maßnahmewerte vorgegeben, die durch regelmäßige Laboruntersuchungen zu überwachen sind. Bei Überschreitung sind Gefahrenabwehrmaßnahmen zu ergreifen.

Die grundlegende Forderung der Verordnung, nämlich die Emission von legionellenhaltigen Aerosolen zu minimieren, ist nur durch eine konzeptionelle Vorgehensweise unter Berücksichtigung der schon immer geltenden allgemeinen Verkehrssicherungspflicht zu realisieren. Denn neben Legionellen-Aerosolen ist unter anderem auch die Exposition gegenüber Bioziden zu berücksichtigen. Demnach ist ein ganzheitliches Wassersicherheitskonzept erforderlich. Nur so sind die im § 823 BGB allgemein verpflichtenden Schutzziele, wie körperliche Unversehrtheit oder Schutz der Umwelt, zu erfüllen.

Grundlage eines Wassersicherheitskonzeptes ist die Analyse und Beurteilung von Gefährdungen, die durch den Betrieb von Wassersystemen vorhanden sind oder entstehen können.

So fordert auch die neue „Kühlturmverordnung“ grundsätzlich eine Gefährdungsbeurteilung vor Inbetriebnahme der Anlage. Dabei müssen die Fragen

-       Welche Gefahren kommen vor?,

-       Wo und wie weiß man, ob man die Gefahren im Griff hat?

-       Wie beherrscht man die Gefahren?

behandelt, beantwortet und begründet werden.

 

Dies gilt für:

-      den bestimmungsgemäßen Betrieb

-      für den Stillstand der Anlage zur Durchführung von Kontrollen und Inspektionen

-      für den Einsatz von Gefahrenstoffen

 

Grundlage solcher systematischer Risikoeinschätzungen, Identifizierungen von Gefahren und der Bewertung von Risiken sind i. d. R. gesetzlich vorgegebene oder in den technischen Regelwerken beschriebene Maßnahmen und/oder Grenzwerte bzw. Handlungsempfehlungen sowie sonstige verbindliche Vorgaben. Sie führen einerseits immer zur Erkenntnis, dass sinnvoll gemessen, beprobt, validiert und nachvollziehbar dokumentiert werden muss.

Andererseits führen neue Erkenntnisse, Vorgaben und Handlungsempfeh-lungen dazu, dass althergebrachte und eingefahrene Verfahrens- und Vorgehensweisen neu zu bewerten sind.

Hier lesen Sie weiter: Das Wassersicherheitskonzept 

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