Aktuelle Informationen des DFLW e.V.

Themen und Referenten des 15. Fachsymposiums „Gebäudetechnik und Hygiene“ des DFLW e.V. -25.-26.10.2018

PRESSEINFORMATION

Themen und Referenten des 15. Fachsymposiums „Gebäudetechnik und Hygiene“ des DFLW e.V.

Berlin – Am 25.und 26. Oktober findet das 15. Fachsymposium des Deutschen Fachverbands für Luft- und Wasserhygiene (DFLW e.V.) in Bad Brückenau statt. Eine Vielzahl der Referenten wurde bereits ausgewählt und konnten für die Veranstaltung im Oktober verpflichtet werden.
Dass die Verantwortlichen des Verbandes erneut ein Gespür für die aktuellen Themen der Branche haben, zeigt die Übersicht der ersten Themen, die die Teilnehmer erwartet. Im Gespräch mit Geschäftsführer Winfried Hackl wies dieser auf die begrenzte Teilnehmerzahl hin. Interessierte sollten daher nicht zu lange warten, sondern sich am besten direkt unter: www.dflw.info/symposium einen Platz sichern. Dort findet man zudem weitere Informationen zur Veranstaltung.

Die Referenten und Themen im Überblick:

Dr. Stefan Burhenne
Geschäftsführer hydroclean GmbH & Co. KG
Vortragsthema: VDI 6022 Blatt 1 und 6 – Kritisch hinterfragt  in Theorie und Praxis

Prof. Dr. Christian Fieberg
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen – Fachbereich Maschinenbau Gebäudetechnik
Vortragsthema: Energieeffizienz UND Hygiene in der Klimatechnik – Geht das überhaupt?

Dipl.-Ing. (FH) Olaf Heinecke
LTZ – Zentrum für Luft- und Trinkwasserhygiene GmbH,Geschäftsführer
Vortragsthema: Trinkkaltwasser-Zirkulation mit Kühlung – die nachhaltige Lösung zur Einhaltung der geforderten PWC-Temperaturen?

Thomas Herrig
Herrig Rechtsanwälte und Notar
Vortragsthema: Neues zum Thema Trinkwasserhygiene

Prof. Dr. Peter M. Kunz
Bio-Logik-Control, Geschäftsführer
Vortragsthema: „Notfall-Wasserkoffer“ – die Herausforderung, stromlos aus Flusswasser nach Tsunamis trinkbares Wasser herzustellen

Prof. Dr. Bernd Kröplin
Professor für Luft- und Raumfahrttechnik (i.R.)
Vortragsthema: Welt im Tropfen

Dr.-Ing. Christoph Kaup
HOWATHERM Klimatechnik GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter
Vortragsthema: Anforderungen an RLT-Geräte und Komponenten aus Sicht der VDI 6022 und DIN EN 16798-3

Dipl.-Ing. (FH) Natascha Rosocha
IfS GmbH für Sachverständige, Bereichsleiterin Projekte, stv. Leiterin Zertifizierung
Vortragsthema: Bestellungsvoraussetzungen für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige nach § 14 der 42.BImSchV

Für Rückfragen stehen die Ansprechpartner des Verbandes jederzeit zur Verfügung.

70 Jahre Jubiläum - DFLW e.V. zu Gast bei „Tröger und Entenmann GmbH Hausmesse“

DFLW e.V. zu Gast bei „Tröger und Entenmann GmbH Hausmesse“

Am 14. und 15. September freuen wir uns gemeinsam mit T+E deren 70 Jähriges Firmenjubiläum im Stammhaus in Heidelberg feiern zu können.

Berlin, Juli – Am 14. und 15. September 2018 findet die diesjährige Hausmesse der T&E Unternehmensgruppe im Hauptsitz in Heidelberg statt.

Durch die langjährige Verbindung zum Unternehmen zählt auch der Deutsche Fachverband für Luft –und Wasserhygiene e.V. (DFLW) mit Sitz in Berlin zu den mehr als 50 Ausstellern.

Die über 1.000 zu erwartenden Besucher nutzen auch dieses Jahr die Chance, sich umfassend an den Messeständen zu informieren. So auch am Stand des Fachverbandes, der eine Vielzahl neuer Kontakte knüpfen und sich mit den Besuchern über aktuelle Entwicklungen der Trinkwasser- und Raumlufthygiene auszutauschen und informieren möchte. Dabei stehen immer wieder die neue gesetzlichen Vorgaben und die vom DFLW e.V. angebotenen Fortbildung- und  Schulungsmöglichkeiten im Vordergrund.

Die Verantwortlichen des Verbandes zeigen sich neben dem hohen fachlichen Niveau der vergangenen Hausmesse vor allem von der sehr guten Verköstigung und dem Unterhaltungsprogramm des Veranstalters beeindruckt. So bleiben auch dieses Jahr sicherlich keine Wünsche offen und der Tag wird sicherlich auch kulinarisch perfekt abgerundet werden.

9. Nordbayerische Trinkwassertagung - 19.-20.09.2018

Der DFLW e.V. wird auch in diesem Jahr als Aussteller  der Nordbayrischen Trinkwassertagung am 19. und 20. September in Lohr am Main vertreten sein.

Die Trinkwassertagungen sind eine Erfolgsgeschichte in mittlerweile fünf Veranstaltungsorten. Wir freuen uns, nun schon bei der  9. Nordbayerische Trinkwassertagung in Lohr a. Main vertreten zu sein  und mit dem Veranstaltungspartnern die Mitarbeiter der kommunalen Wasserversorger, Ingenieurbüros, Fachfirmen, Hygieneinspektoren und alle Interessierten rund um Trinkwasser begrüßen zu dürfen.

Es wird für Entscheider und technisch Verantwortliche von Wasserver- und Entsorgungsunternehmen eine umfangreiche Veranstaltung geboten.

Etwa 150 Aussteller präsentieren neue Ideen und bewährte Produkte rund um eine sichere Wasserversorgung. Parallel zur Messe finden branchenspezifische Vorträge und ein überörtlicher Wasserwerksnachbarschaftstag statt. Hier werden zum Beispiel neue Technologien, Projekte oder neue Verfahren aus der Wasserwirtschaft vorgestellt!

Bei weiteren Fragen wie z.B. Programmablauf wenden Sie sich gerne direkt an Anna Hackl: anna.hackl@dflw.info

Ort:
Festplatz Mainlände
97816 Lohr am Main

Öffnungszeiten:
Mittwoch, 19.09.2018 von 9.30 bis 17.00 Uhr,
danach Abendveranstaltung
Donnerstag, 20.09.2018 von 8.30 bis 15.30 Uhr

2. Trinkwassertagung Metropolregion Rhein-Neckar 14.-15.11.2018

Der DFLW e.V. wird auch in diesem Jahr als Aussteller  der Nordbayrischen Trinkwassertagung am 14. und 15. November in Lohr am Main vertreten sein.

Die Trinkwassertagungen sind eine Erfolgsgeschichte in mittlerweile fünf Veranstaltungsorten. Wir freuen uns, nun schon bei der  2. Trinkwassertagung Metropolregion Rhein-Neckar vertreten zu sein  und mit dem Veranstaltungspartnern die Mitarbeiter der kommunalen Wasserversorger, Ingenieurbüros, Fachfirmen, Hygieneinspektoren und alle Interessierten rund um Trinkwasser begrüßen zu dürfen.

Es wird für Entscheider und technisch Verantwortliche von Wasserver- und Entsorgungsunternehmen eine umfangreiche Veranstaltung geboten.

Etwa 120 Aussteller präsentieren neue Ideen und bewährte Produkte rund um eine sichere Wasserversorgung. Parallel zur Messe finden branchenspezifische Vorträge und ein überörtlicher Wasserwerksnachbarschaftstag statt. Hier werden zum Beispiel neue Technologien, Projekte oder neue Verfahren aus der Wasserwirtschaft vorgestellt!

Bei weiteren Fragen wie z.B. Programmablauf wenden Sie sich gerne direkt an Anna Hackl: anna.hackl@dflw.info

Ort:
Festplatz Mainlände
97816 Lohr am Main

Öffnungszeiten:
Mittwoch, 19.09.2018 von 9.30 bis 17.00 Uhr,
danach Abendveranstaltung
Donnerstag, 20.09.2018 von 8.30 bis 15.30 Uhr

Umsetzung der Verdunstungskühlanlagenverordnung 42. BlmSchV mit neuen Hygienekonzepten

Umsetzung der Verdunstungskühlanlagenverordnung 42. BlmSchV mit neuen Hygienekonzepten

Das Wassersicherheitskonzept für Verdunstungskühltürme – ein Hygieneplus für Betreiber und Nutzer von Gebäuden.

Am 19. August 2017 ist die „Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV)“ in Kraft getreten. Verdunstungskühltürme unterliegen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht. Betreiber solcher Anlagen sind zur Meldung, Überprüfung und offenen Betriebsdokumentation inkl. einer Anlagen- und Verfahrens-Gefährdungsbeurteilung verpflichtet.

Legionellen, die aus der Umwelt in technische Wassersysteme gelangen können, werden erneut als Gefahr erkannt. Dies zeigt die neue Verordnung, deren Ziel es ist, durch verpflichtende Vorgaben die Bildung hoher Legionellenkonzentrationen in Verdunstungskühltürmen (VK-Anlagen) zu verhindern und gesundheitliche Risiken in deren Umgebung zu vermeiden.

Hierzu werden Referenz-, Prüf- und Maßnahmewerte vorgegeben, die durch regelmäßige Laboruntersuchungen zu überwachen sind. Bei Überschreitung sind Gefahrenabwehrmaßnahmen zu ergreifen.

Die grundlegende Forderung der Verordnung, nämlich die Emission von legionellenhaltigen Aerosolen zu minimieren, ist nur durch eine konzeptionelle Vorgehensweise unter Berücksichtigung der schon immer geltenden allgemeinen Verkehrssicherungspflicht zu realisieren. Denn neben Legionellen-Aerosolen ist unter anderem auch die Exposition gegenüber Bioziden zu berücksichtigen. Demnach ist ein ganzheitliches Wassersicherheitskonzept erforderlich. Nur so sind die im § 823 BGB allgemein verpflichtenden Schutzziele, wie körperliche Unversehrtheit oder Schutz der Umwelt, zu erfüllen.

Grundlage eines Wassersicherheitskonzeptes ist die Analyse und Beurteilung von Gefährdungen, die durch den Betrieb von Wassersystemen vorhanden sind oder entstehen können.

So fordert auch die neue „Kühlturmverordnung“ grundsätzlich eine Gefährdungsbeurteilung vor Inbetriebnahme der Anlage. Dabei müssen die Fragen

-       Welche Gefahren kommen vor?,

-       Wo und wie weiß man, ob man die Gefahren im Griff hat?

-       Wie beherrscht man die Gefahren?

behandelt, beantwortet und begründet werden.

 

Dies gilt für:

-      den bestimmungsgemäßen Betrieb

-      für den Stillstand der Anlage zur Durchführung von Kontrollen und Inspektionen

-      für den Einsatz von Gefahrenstoffen

 

Grundlage solcher systematischer Risikoeinschätzungen, Identifizierungen von Gefahren und der Bewertung von Risiken sind i. d. R. gesetzlich vorgegebene oder in den technischen Regelwerken beschriebene Maßnahmen und/oder Grenzwerte bzw. Handlungsempfehlungen sowie sonstige verbindliche Vorgaben. Sie führen einerseits immer zur Erkenntnis, dass sinnvoll gemessen, beprobt, validiert und nachvollziehbar dokumentiert werden muss.

Andererseits führen neue Erkenntnisse, Vorgaben und Handlungsempfeh-lungen dazu, dass althergebrachte und eingefahrene Verfahrens- und Vorgehensweisen neu zu bewerten sind.

Hier lesen Sie weiter: Das Wassersicherheitskonzept